Häufig gestellte Fragen

Wir wissen, dass Sie Fragen zum Leben in unserem Dorf haben.

Deshalb haben wir die häufigsten zusammengestellt und detailliert beantwortet.

Vor der Ankunft

Normalerweise beträgt die Mindestzeit ein Jahr. Dies soll Stabilität, Sicherheit und Ruhe für die Dorfbewohner schaffen. Und natürlich brauchen die Freiwilligen auch Zeit, um sich mit der Arbeit im Dorf und seiner Lebensweise vertraut zu machen. Ausserdem gilt es eine neue Sprache zu erwerben, eine neue Kultur und fremde Sitten kennenzulernen.
Normalerweise beginnt das Jahr in den Sommermonaten Juli und August, es besteht jedoch die Möglichkeit, zu anderen Zeiten zu beginnen. Das Arbeitskommitee wird mit Ihnen zusammen das Anfangsdatum festlegen.
Grundsätzlich brauchen Sie nur Kleidung und Schuhe. Das Dorf stellt alles andere zur Verfügung. Selbstverständlich lohnt es sich auch Musikinstrumente, Malutensilien, Bücher usw. mitzubringen und alles was hilft sich schnell zu Hause zu fühlen.
Sie können sich jederzeit mit allen Fragen und Problemen an Ihre Hauseltern  wenden. Nach Wunsch kann man sich auch an eines der fünf Mitglieder des Arbeitskommitees wenden.
Die Einteilung in die Häuser erfolgt nach dem spezifischen Bedarf in den Häusern und nach dem Ankunftsdatum. Bevor Sie ankommen, werden sich die Hauseltern  mit Ihnen in Verbindung setzen.
Anhand der Vorgespräche und der Bewerbungsunterlagen werden wir versuchen herauszufinden, welcher der Workshops am besten geeignet ist, und versuchen, Ihre Neigungen zu berücksichtigen. Entscheidend für den Arbeitsort ist jedoch die Notwendigkeit und Eignung.

Menschen

Ja. Die Hauseltern führen und begleiten die Freiwilligen bei allen Arbeiten im Haus und bei der Betreuung der Dorfbewohner. Auch in den Werkstätten ist jeweils einer der Hauseltern verantwortlich, der die Freiwilligen anleitet und sie in den beruflichen Aspekten und bei der Arbeit mit den Betreuten unterstützt. Im Seminar, das an einem Tag in der Woche stattfindet, werden zudem auch Lektionen angeboten, die Werkzeug und Hintergrundinformation für die Arbeit mit den Betreuten geben.
Ausser den Hauseltern, arbeiten in jedem Haus 4-5 Freiwillige, aus Israel und dem Ausland. Diese bilden das Hausteam welches auch Hausteamsitzungen hält. In jedem Bereich (Haus, Werkstatt, Abendaktivität..) sind die Teams wieder anders gemischt.
Die Hauptarbeit und die engen Beziehungen werden mit den Betreuten im Hause sein, aber in den Workshops, sowie bei Abendaktivitäten werden Sie auch mit vielen anderen Dorfbewohnern arbeiten.

Dienstleistungen

Nein. Es gibt im Dorf eine Wäscherei und jeder kann diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Zusätzlich steht auch eine Waschmaschine für Freiwillige zur Verfügung, für diejenigen, die ihre Wäsche lieber selber waschen.
Ja. Es git einen Internetraum für Mitarbeiter. Dort gibt es auch freies WLAN.
 
Ja. Das Dorf bezahlt ein monatliches Taschengeld von ca. NIS 750.- . Zusätzlich erhält jeder Helfer nach Vollendung eines vollen Jahres einen Bonus von U$380 als Unterstützung für die Heimreise. Daneben sind alle Grundbedürfnisse von Kost und Logie durch das Dorf gedeckt.
 
Die meisten Freiwilligen leben in Zimmern neben dem Haus, in dem sie arbeiten und einige in separaten Wohnungen. Normalerweise bekommt jeder Freiwillige sein eigenes Zimmer. Wenn der Raum mit dem Haus verbunden ist, hat der Freiwillige seine eigene Dusche und Toilette. Wenn er in einer Gemeinschaftswohnung ist, teilen sich etwa 1-3 Freiwillige Dusche und Toilette. Manchmal wohnen auch 2 in einem Zimmer.
Im Normalfall erhält jeder Freiwillige sein eigenes Zimmer. Während Engpässen kann es vorkommen, dass man zu zweit ein Zimmer teilt.
Im Kfar Rafael versuchen wir gesund und ausgeglichen zu essen, – und vegetarisch. Die meisten Nahrungsmittel stammen aus biologischem Anbau und ein Teil davon wächst in unserem bio-dynamischen Gemüsegarten und der Landwirtschaft. Wir kümmern uns auch um Veganer.
 

Zeit

Dies ist ein allgemeiner Zeitplan, die Zeiten können leicht variieren zwischen den Häusern und den verschiedenen Aktivitäten, je nach Bedarf.

7:00-8:00 Aufstehen, den Betreuten bei Bedarf helfen, gemeinsames Frühstückvorbereiten und Zimmer putzen.

Frühstück und Abwasch.

9:00 „Morgenlied“ – Versammlung des gesamten Dorfes für ein gemeinsames Lied, Morgensegen und Ankündigungen.

9:15 – 12:15 In einem der Workshops mit den Betreuten arbeiten.

12:30 – 13:30 Mittagessen, gemeinsames Aufräumen und Abwaschen und Vorbereiten der Betreuten für die Mittagsruhe.

13: 30-16: 00 Mittagspause.

16:00 Nachtisch

16:30-18:00 Arbeiten in der Werkstatt mit den Betreuten.

18:00 -18:45 Abendessen vorbereiten, Betreuten beim Duschen helfen.

19:45 – 18:45 Abendessen, Abwasch und Zeit mit Betreuten.

19:45 Abendaktivitäten auf Initiative des Freiwilligen, in der Regel zu zweit und nach Anleitung eines verantwortlichen Hauselternteils (jeder Freiwillige – nur einmal die Woche).

20.30 „Club“ mit Betreuten (nicht in allen Häusern) und Begleitung zum Ins-Bett-Gehen

Jeder hat wöchentlich einen freien Tag, sowie alle fünf oder sechs Wochen ein freies Wochenende (von Donnerstagmittag bis Sonntagmorgen).

Zusätzlich gibt es 28 Urlaubstage: 4 Tage an Sukkot (im Herbst), 4 Tage an Chanukka (im Winter), 6 Tage an Pessach (im Frühling) und 14 Tage Sommerferien.

Die Freiwilligen haben eine Vielfalt von Möglichkeiten ihre Freizeit zu verbringen: einen Sportplatz, den Mitarbeiterclubraum mit Bibliothek und Spielmöglichkeiten, den Internetraum, das nahe gelegene Schwimmbad, eine grosse Wiese um sich zu treffen und vieles mehr…An freien Tagen kann man natuerlich auch Ausflüge machen und das Land kennenlernen.

 

Kontakt

Telefon: 08-6462302
Fax: 08-6418102
E-Mail: mitnadvim@krafael.org.il
Anschrift: Kfar Rafael, POB.425, 8410301 Beer Sheva
Gerne können Sie uns zu jedem Thema kontaktieren …